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jjs (11)

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SEP 10

80er Revival der Bärendose – unser Plakat wird wieder entdeckt

In unserer Karriere haben unzählige Plakate gestaltet und dies für die unterschiedlichsten Unternehmen und Organisationen. Eines unserer ersten Werke war für das Traditionsgeschäft «Läckerli Huss» in Basel. Das Bärenmotiv aus dem Jahre 1982 war bereits damals ein Riesenerfolg und vermutlich das am meisten verkaufte Werbeplakat unserer Karriere. Dass die Firma «Läckerli Huus» dieses Motiv aktuell als Blechdose in den Geschäften verkauft bestätigt den Erfolg von damals. Jetzt sind wir also bereits Vintage.

JUL 26

Die neuen Plakate des Zoo Basel – Nach Corona Kampagne in der ganzen Schweiz

Nachdem wir über Monate an einem neuen Konzept und einem neuen Stil für den Zoo Basel gearbeitet haben kann man jetzt das Resultat auf den Plakatwänden der ganzen Schweiz sehen. Im Rahmen verschiedener Massnahmen zur Wiedereröffnung des Zoos nach dem Corona Lockdown, hat man sich für eine Serie von 10 Motiven entschieden und diese 2 sprachig adaptiert.

Die Beachtung und die schriftlichen Reaktionen waren und sind unerwartet und für Werbekampagne absolut unüblich. Aus diesem Grunde werden in den nächsten Wochen 14 Poster im Format 50 x 70 cm im Zoo Shop erhältlich sein.

Es ist schön zu wissen, dass unkonventionelle Konzepte und Designs in gedruckter Form und auf Papier gedruckt so grossen Erfolg haben können.

JUN 21

Der Zoo Basel bekommt ein neues Gesicht – von A bis Zoo

Nach über 45 Jahren haben wir in Zusammenarbeit mit dem Zoo Basel, die in die Jahre gekommenen Plakate aus den 70er Jahren des Grafikers Ferdi Afflerbach, durch eine neue Gestaltung ersetzt. Dabei geht es nicht nur um neue Plakate sondern um ein neues Bildkonzept. Die Idee dabei ist es, abgebildete Tiere mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens zu verbinden. Nicht nur Text und nicht nur Bild. Ein spielerischer aber auch didaktischer Weg der eine klar eigenständige Sprache spricht. Der Film zeigt die komplexe Montage der mehr als 16 Meter langen Fassade des Haupteingangs des Zoo Basel.

MAI 03

Ballett und Musik in Zeiten des Lockdowns

Millionen von Menschen sehen sich gezwungen sich nur noch wenig oder gar nicht in der Öffentlichkeit zu bewegen. Kein Shopping, kein Restaurantbesuch und schon gar keine Konzert- und Theaterbesuche. Die Künstler stehen vor dem Nichts und dies vermutlich noch für eine längere Zeit.

Doch es gibt Wege dieser Branche wenigstens ein klein Wenig zu helfen. Kaufen sie CDs, natürlich online, und konsumieren sie virtuelle Kultur.

Mein Tip: Soeben haben wir im Team einen Film über das Ballett Tevye, das am Theater Basel für eine längere Zeit sehr erfolgreich aufgeführt wurde, fertiggestellt und auf Youtube publiziert. Olivier Truan, der Komponist dieser Inszenierung und Richard Wherlock haben mit dieser Aufführung ein Meisterwerk kreiert das man unbedingt gesehen haben muss.

Hier der Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=gtBDGNHU0-4

Die CD gibt es auch in iTunes zu kaufen: https://music.apple.com/ch/album/tevye/1325540543

APR 28

Plakataktion der Superlative

Die Aktion «Kreativ contra Corona» in Basel zu der wir zusammen mit der Tageszeitung bz Basel, der Pro Innerstadt Basel und Basel Live» aufgerufen haben war ein Riesenerfolg. Über 107 Gestalterinnen und Gestalter haben ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und über 170 Plakate gestaltet. In den nächsten Wochen werden verschiedene Publikationen erscheinen und ein Regionaler Aushang mit mehr als 300 Motiven wird die Stadt Basel in eine öffentliche Galerie verwandeln.

Zudem werden die Basler Kehrichtwagen weitere 120 Motive auf ihren täglichen Routen zur Schau tragen.

Anfang Juni werden 50 ausgewählte Werke im Grafik Museum Rappaz in Zusammenarbeit mit der Plakatsammlung der Schule für Gestaltung ausgestellt werden.

Unseren Sponsoren und Supporter, dem Werbevermarkter Clearchannel, der Merian Iselin Klinik, der Firma Creaplot, der Organisation KreaB sowie der Plakatsammlung der SfG und dem Museum Rappaz, danken wir von Herzen.

APR 10

Kreative contra Corona

Aufgrund der katastrophalen Situation in der sich Millionen von Menschen aufgrund der Massnahmen gegen den Virus COVID19 befinden haben wir uns entschlossen, Designer und Kreative der Schweiz aufzurufen, mit Plakatmotiven Stellung zu beziehen. Ob nur Emotion, Aufruf oder Humor, die Stimmen der Branche sind gefragt. Die BZ Basel, grösste Zeitung der Region Nordwestschweiz und die ProInnestadt Basel haben sich bereit erklärt diese Aktion aktiv zu unterstützen. Der Erfolg lässt sich sehen. In kürzester Zeit haben unzählige Gestalter jeden Alters ihre Entwürfe eingereicht. Die Vielfalt der Motive ist überwältigend.

MRZ 25

Room Escape Basel – eine gruppendynamisches Erlebnis

Die Räume von Room Escape Basel sind technisch Meisterstücke. Um in einer Stunde wieder heraus zu kommen braucht es ein aufeinander abgestimmtes Ziel und Teamwork. Logisches Denken und das Verbinden von gesehenem ist die Grundvoraussetzung wenn man eine Chance haben will in der Zeitlimit die Räume verlassen zu können.

In einem kurzen Videoclip, gedreht mit iPhone und Gimbal-Kameras, haben wir versucht Lust auf ein durchaus analoges Erlebnis zu machen. Bitte bereits jetzt auf die Bucketlis setzen. Irgendwann ist die Corona Zeit wieder zu Ende.

MRZ 18

Einheit von Architektur und Kunst – ein Fotoprojekt über das Naturhistorsiche Museum in Basel

Das Naturhistorische Museum in Basel steht vor einem grossen Umzug. 2013 soll das im Jahre 1849 eingeweihte und von Melchior Berri geplante Gebäude enthält drei grosse original Wandgemälde von Arnold Böcklin. Generationen von Besucherinnen und Besucher besuchen diese Institution um die tausenden von Exponaten mit einem gewissen Schaudern zu bewundern. Haus und Sammlung sind eine, in gewisser Weise skurrile, Symbiose. Diese Räume sind nun bald Vergangenheit. In einem fotografischen Projekt sind wir daran, die Ausstellung und die Räume als Einheit festzuhalten. Malerei, Architektur und Exponate selbst als Gesamtkunstwerk zu fotografieren. Alle Bilder wurden in komplexen Mehrfachbelichtungen und in HDR Technik aufgenommen. Informationen zu diesem Projekt und der angewandten Technik sind bei uns jederzeit verfügbar.

MRZ 09

Kunst trifft auf Basler Fasnacht – Ein Remake von Kunst der 20er Jahren

Die Basler Fasnacht ist, im Unterschied zu anderen europäischen «Karnevals», von seiner Geschichte her eine politische Manifestation und keine Fasnacht im Sinne einer Winteraustreibung. Das politische Engagement dieser Tradition wurde am intensivsten in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts von Künstlern geprägt. Die Laternenmalerei, aber auch die musikalische Entwicklung beruht auf professionellen Kunstschaffenden aller Sparten.

Einer der berühmtesten Maler aus der Zeit der neuen Sachlichkeit war Niklaus Stöcklin, dessen Werk zum Kulturerbe der Schweiz gehört. Im Rahmen von drei Spezialausgaben der BZ Basel, der zweitgrössten Tageszeitung der Nordwestschweiz, haben wir drei Motive dieses Künstlers an Originalschauplätzen fotografisch und mit vielen Akteuren so originalgetreu wie möglich nachgestellt.

Alle drei Ausgaben der Zeitung waren in Kürze ausverkauft. Die Beilagen waren ein Trost für alle, die der wegen des Coronavirus abgesagten Basler Fasnacht 2020 nachtraueren.

Die 3 Bilder sind als Sonderdruck bei der Redaktion BZ Basel ab sofort im Set zu bestellen. Preis CHF 45.00 zuzüglich Verpackung und Versandkosten.

FEB 09

Wolfgang Beltracchi – Ein Besuch im Atelier

Sicher, Wolfgang Beltracchis Leben ist alles Andere als konventionell. Es ist ein Leben an den Grenzen dessen was man darf, macht oder soll. Doch in der Konsequenz wie er und seine Frau Helene ihr Leben nach dem Auffliegen ihrer Fälscher Karriere weiter gehen ist erstaunlich. Das neue Atelier in der Zentralschweiz ist eine Nukleus für Ideen, Bilder, Skulpturen und andere Projekte. Unbeirrt von etablierten Massstäben, gehen sie ihren Weg. Es scheint, mit jedem Bild und mit jedem Gedanken entstehen drei neue Initiativen. Unser Besuch war mehr als Neugier, es ist Hochachtung vor einem der Auszog vieles neu zu denken und zu tun. Für uns, die wir ein Leben lang mit Leidenschaft Aufträge für Kunden gestaltet haben, ein Beispiel und ein Anstoss zugleich, mehr Risiken im Design einzugehen. Querdenken nicht weil man das tut sondern weil man die Welt immer wieder hinterfragen soll. Nicht nur in der Kunst. Eine Besuch bei zwei Menschen deren Leben und Werk Eines ist. Danke.